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Regionalgruppe
Aachen

Schlüsseltechnologien in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Hirnforschung – diese Aufgabe prägt das Profil des Forschungszentrums Jülich. Mit rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen Forschungszentren Europas.

Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) im Forschungszentrum Jülich betreibt seit 1987 das erste deutsche Höchstleistungsrechenzentrum und setzt im Jülicher Institute for Advanced Simulation die lange Tradition des wissenschaftlichen Rechnens in Jülich fort. Es stellt Forscherinnen und Forschern in Deutschland und Europa über ein unabhängiges Peer-Review-Verfahren Rechenzeit der höchsten Leistungsebene zur Verfügung.

Im JSC arbeiten rund 200 Experten an allen Aspekten rund um Supercomputing und Simulationswissenschaften sowie Daten-Management und -Analyse. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten konzentrieren sich auf mathematische Modellierung und numerische, insbesondere parallele Algorithmen. In der Informatik liegt der Schwerpunkt auf den Gebieten Cluster-Computing, Leistungsanalyse paralleler Programme, Visualisierung, Computational Steering und föderierte Daten-Dienste.

In Kooperationen mit namhaften Hardware-Herstellern, wie IBM, Intel und Nvidia, stellt sich das JSC den besonderen Herausforderungen, die die Entwicklung von Systemen der nächsten Supercomputer-Generation mit sich bringt.

All diese Aktivitäten unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihren Gebieten, wie zum Beispiel bei der Erstellung von Modellen, um nach einem Vulkanausbruch die Ausbreitung der Aschewolken vorherzusagen, oder eines dreidimensionalen Gehirnatlases, um Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson besser zu verstehen und geeignete Therapien zu entwickeln.
www.fz-juelich.de